Praxis Kassen Schnittstelle

Schnittstelle für P R A X I S – K A S S E N (Praxis Support und Vertriebs GmbH Ansprechpartner: Herr Helmbrecht)

(empfangen/senden PC-BÜRO Daten)

Einlesen der Umsatzdaten inkl. Zahlungsarten der Praxis Kassenmodelle. Stammdatenpflege erfolgt in PC-BÜRO. Die Artikel werden aus PC-BÜRO
direkt an die Kasse gesendet.

Automatisches Starten der PRAXIS Programme zum Senden der Umsatzdaten bzw. Einlesen Stammdaten (Artikel usw.).
Damit sofort nach dem Senden der Stammdaten in die Praxis Kasse eingelesen wird, tragen Sie in „Eigenschaften“ – „PRAXIS Kassen Einstellungen“ in den beiden Eingabefeldern:
„Ausf. nach Senden“ z.B. das ausführbare Programm prArtImport.exe gkpos.ini (in gkpos.ini stehen die Feld-Zuordnungen) ein.

Wenn Sie mehrere Stammdaten-Dateien aus PC-BÜRO gleichzeitig in PRAXIS importieren möchten, erstellen Sie ein BATCH-Datei, z.B. „Praxis_Daten_Einlesen.Bat“ mit etwa folgendem Inhalt:
call prArtImport.exe gkpos.ini
call prWGRPImport.exe gkposWGRP

„Ausführen vor Empfangen“
Hier tragen Sie das Programm von PRAXIS ein, dass Ihnen die Umsatzdaten liefert, (Beispiel folgende Umsatzdateien)
verkauf_001_2020_10_08152252.001
verkauf_001_2020_11_09272242.001
verkauf_001_2020_12_11835232.001

 

Kassensicherungsverordnung (KassenSichV)

Am 28. Dezember 2016 wurde das „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat am Folgetag in Kraft. Nun fordert die sog. Kassensicherungsverordnung (KassenSichV), dass seit dem 1. Januar 2020 jedes Kassensystem folgende Vorgaben erfüllen muss:

TSE-Pflicht

Ausstattung mit einer technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) bzw. Anschaffung neuer Kasse, wenn eine Aufrüstung mit der TSE bauartbedingt nicht möglich ist

Datensicherung/Archivierung
Die digitalen Aufzeichnungen sind zu sichern und für Nachschauen sowie Außenprüfungen verfügbar zu halten

Meldepflicht
Anmeldung und Abmeldung der Kassensysteme beim zuständigen Finanzamt „mit amtlich vorgeschriebenem Vordruck“

Einzelaufzeichnung
Korrekte und vollständige Erfassung aller gesetzlich aufzeichnungspflichtigen Geschäftsvorfälle am Kassensystem

Belegausgabepflicht
Erstellung korrekter Belege und Überlassung an den Käufer/Kunden, sofern keine Befreiung von der Belegpflicht erteilt wurde

Seit dem 01.01.2020 müssen elektronische Kassensysteme über eine technische Sicherheitseinrichtung (TSE) verfügen. Mit PC-BÜRO Kassenlösungen können Sie auf verschiedene Hardware-Systeme zurückgreifen.

Was ist eine TSE?
Eine TSE ist eine technische Sicherheitseinrichtung zur Signierung von Belegen und Speicherung digitaler Aufzeichnungen nach Vorgabe des Gesetzgebers. Mögliche Speichermedien sind z. B. microSD-Karten, USB-Sticks oder Cloud-Lösungen.

Welche Funktionen hat eine TSE?
Eine TSE hat die folgenden wesentlichen Funktionen:

Beliebige Daten können mit einer Nummerierung, einer Zeitinformation und einer elektronischen Signatur versehen, in der TSE gespeichert und auf Anforderung zusammengefasst in einer Datei exportiert werden.
Sicherheitsmodul: Es führt die wesentlichen Sicherheitsfunktionen aus (Erzeugen der Signaturen, Führen der Transaktionszähler usw.).
Speichermedium: Dient zur Speicherung der innerhalb der TSE abgelegten Daten.
Digitale Schnittstelle: Hiermit ist die standardisierte Schnittstelle für die zu prüfenden Daten gemeint.

Vorteile der Hardware-TSE gegenüber einer Cloud-TSE
Zertifizierung: Die Hardware-TSE ist bereits zertifiziert verfügbar im Gegensatz zu den bislang nicht zertifizierten Cloud-TSE (Stand 30.07.20)
Praxiserprobt: Die Hardware-TSE ist heute schon ausgereift, da sie seit Ende 2019 im Praxiseinsatz ist.
Verfügbarkeit: Die Hardware-TSE-Lösung ist über unsere Handelspartner schnell verfügbar.
Zuverlässigkeit: Keine Abhängigkeit von einer stabilen Internetverbindung. Die Hardware-TSE-Lösung kann sogar dauerhaft komplett offline eingesetzt werden.
Erhöhte Datensicherheit: Die TSE-Daten stehen sowohl lokal auf der Hardware-TSE als auch als Sicherheits-Kopie in der Cloud zur Verfügung.

PC-BÜRO TSE als europäische Lösung

efsta ist der führende Fiskalsoftwarehersteller für Unternehmen jeder Größe. Die efsta Fiskallösung bestehend auf der Fiskal-Middleware „Elektronische Fiskalregister (EFR) sowie der efsta Cloud, ist länderübergreifend einsetzbar zur Erfüllung nationaler und internationaler Vorschriften zur Fiskalisierung.

Die wesentlichen Sicherheitselemente:

  • hochsichere end-to-end Verschlüsselung der übermittelten Daten
  • Übertragung der Daten an die efsta-Cloud- unmittelbar nach der Belegerstellung
  • jeder Beleg wird mit einer weltweit eindeutigen Fiskalnummer signiert

 

Folgende Hersteller (TSE) sind angebunden:

ATP, A-Trust, Cryptovision, Deutsche Fiskal, Diebold Nixdorf, Epson, Fiskaly, Retail Innovation, Swissbit, SignClient  (Stand 06/2020)

 

Wir ziehen um

Nach erfolgreichem Umbau können wir endlich unser neues Büro in Sonneberg beziehen. Ab dem 01.August 2020 erreichen Sie uns unter folgender Adresse:

PC-BÜRO Stender
Neustadter Straße 115
96515 Sonneberg
Telefon: 03675 42540
Fax 03675 425422
{at}

Wir freuen uns darauf, Sie bei der nächsten Gelegenheit in den neuen Räumen willkommen zu heißen

Bitte beachten Sie, dass wir am FREITAG den 31.07.2020 aufgrund der Umstellung der Kommunikation nur per Mail ({at} oder {at}) oder per Kontaktformular auf unserer Website pc-buero.de erreichbar sind. Das Büro ist an diesem Tag geschlossen.

Getränke-Kalkulation leicht gemacht

Cocktails sind die Königsdisziplin an der Bar! Dabei besteht die Kunst, eine Bar erfolgreich zu führen, nicht nur darin, den Gästen hervorragende Cocktails zu präsentieren und sie mit Geschmackserlebnissen zu verwöhnen. Es ist genauso wichtig, die richtige Mischung bei der Getränkekalkulation zu treffen, um eine angemessene Preispolitik zu verfolgen.

Getränke aus verschiedenen Behältern mixen:
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In der Gastronomie werden z.B. aus großen Behältern Fass 20 ltr kleine Teilmengen, z.B. 0,1 oder 0,3 Liter usw entnommen.
Ist der Schalter „Gastronomie – Behälter als „Stück“ erfassen“ in „Inventur | Eigenschaften“
gesetzt, erfassen Sie bei der Inventur-Aufnahme nur die Anzahl der vollen bzw. halbvollen Behälter.
Die Menge an Fässern wird automatisch ermittelt über verkaufte Menge der Master (Gläser), die aus diesem Fass gezapft werden.
Beispiel: 4 Glas a 0,3 Liter ergibt die Inventurmenge 1,2 Liter.

Die Artikel legen Sie am Beispiel Fass 20 Liter, wie folgt, an:
1. Das Fass 20 Liter ist der Artikel, der bestandsmäßig gepflegt wird. ARTIKELART = STANDARD

2. GLAS 0,3 Liter – das muss als Masterartikel angelegt werden, diesem wird als DETAIL das Fass 20 Liter hinterlegt.
3. GLAS 0,5 Liter – das muss als Masterartikel angelegt werden, diesem wird als DETAIL das Fass 20 Liter hinterlegt.
Diese beiden Masterartikel kennzeichnen Sie im „Artikelstamm | Kennzeichen“ mit „2 Keine Lagerpflege“ – ARTIKELART = MASTER.

Schalter:
Im Artikelstamm kennzeichnen Sie den Artikel: „Fass“ als „Entnahme-Behälter“ (Schalter im Register „Pfand/Pack“).
Im Fenster „BELEGARTEN“ kennzeichnen Sie die verwendeten Belegarten im Register „Masterpflege“ als „DETAIL PFLEGEN“

ACHTUNG: Werden Flaschen oder Gebinde kpl. in den Master gefüllt, muss im Register Pack der Haken nicht auf Entnahme, sondern auf Standard-Artikel gesetzt werden.
z.B. Gebinde/Flasche hat nur 0,25l und wird kpl. in ein Mischgetränk gefüllt.
In diesem Fall muss auch im Master die Menge 1 eingetragen werden.

Verbundartikel: (Flasche und Kasten zusammenführen)
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Der Verbundartikel kann sinvoll z.B. im Getränkehandel bzw. in der Gastronomie eingesetzt werden
Hierbei werden z.B. Flaschen, deren 6er Pack oder der Kasten mit 20 Flaschen über den „Verbundartikel“ zusammengeführt.
Sie sehen den Bestand aller Artikel zu einem Verbundartikel.
Beispiel: 10 Kästen a. 20 Flaschen = 200 Flaschen + 17 Einzelflaschen = GESAMT 217 Flaschen.

Hierzu legen Sie jeweils eine eigene Artikelnummer für die Flasche, für das 6er Pack und für den Kasten an. Jedem Artikel ordnen Sie in „Kennzeichen“ die „Lagerpflege: Menge und Wert“ zu. Alle Artikel sind Standard Artikel (Keine Master).

Wenn die Kasse nicht mit Packmengen arbeiten kann, muss je ein Artikel für Kiste und Flasche angelegt werden.
Packmengeneinstellung im Artikel „Kiste“ – PACKMENGE-0 = z.B. 20
Packmengeneinstellung im Artikel „Flasche“ – PACKMENGE-0 = 1
Beide müssen als VERBUNDARTIKEL verknüpft werden.

In der Anzeige sehen Sie die Lagerbestände, z.B. Kisten, Flaschen usw. je nach Filter detailiiert.
Beispiel: Gesamtbestand = 125 Stück Flaschen,
davon Container a 100 Flaschen = 1 mal
davon Kiste a 10 Flaschen = 2 mal
davon Einzelflasche = 5 mal