Gastronomie und Getränkehandel – Artikel richtig anlegen

Verbundartikel:
Der Verbundartikel kann sinvoll z.B. im Getränkehandel bzw. in der Gastronomie eingesetzt werden
Hierbei werden z.B. Flaschen, deren 6er Pack oder der Kasten mit 20 Flaschen über den „Verbundartikel“ zusammengeführt.
Sie sehen den Bestand aller Artikel zu einem Verbundartikel.
Beispiel: 10 Kästen a. 20 Flaschen = 200 Flaschen + 17 Einzelflaschen = GESAMT 217 Flaschen.

Hierzu legen Sie jeweils eine eigene Artikelnummer für die Flasche, für das 6er Pack und für den Kasten an. Jedem Artikel ordnen Sie in „Kennzeichen“ die „Lagerpflege: Menge und Wert“ zu. Alle Artikel sind Standard Artikel (Keine Master).

 

Getränke aus verschiedenen Behältern mixen:
In der Gastronomie werden z.B. aus großen Behältern Fass 20 l oder Flasche 0,7 l kleine Teilmengen, z.B. 0,1 oder 0,3 Liter usw entnommen.
Ist dieser Schalter gesetzt, erfassen Sie bei der Inventur-Aufnahme nur die Anzahl der vollen bzw. halbvollen Behälter.
Die wirkliche Menge wird automatisch bei Erstellung Inventurbeleg ermittelt über die im Artikelstamm eingetragene „PACKMENGE0“.
Beispiel: 3 Flaschen a 0,7 Liter ergibt die Inventurmenge 2,1 Liter.

Die Artikel legen Sie am Beispiel FLASCHE SAFT 0,7 Liter, wie folgt, an:
1. Die FLASCHE SAFT 0,7 Liter ist der Artikel, der bestandsmäßig gepflegt wird. ARTIKELART = STANDARD

2. GLAS 0,3 Liter – das muss als Masterartikel angelegt werden, diesem wird als DETAIL die FLASCHE SAFT 0,7 Liter hinterlegt.
3. GLAS 0,5 Liter – das muss als Masterartikel angelegt werden, diesem wird als DETAIL die FLASCHE SAFT 0,7 Liter hinterlegt.
Diese beiden Masterartikel kennzeichnen Sie im Artikelstamm|Kennzeichen „2 Keine Lagerpflege“ – ARTIKELART = MASTER.

Im Fenster „BELEGARTEN“ kennzeichnen Sie die verwendeten Belegarten im Register „Masterpflege“ als „DETAIL PFLEGEN“

Verpackungs-Management

PC-BÜRO Zusatzmodul Verpackungs-Management

Für wen gilt das neue Verpackungsgesetz?

Im Zusammenhang mit dem ab 1. Januar 2019 geltenden Verpackungsgesetz (VerpackG) 2019 stellt sich für viele Händler und Hersteller vor allem die Frage „Für wen gilt das Verpackungsgesetz eigentlich konkret?“. Das Verpackungsgesetz ersetzt die bis dato bestehende Verpackungsverordnung (VerpackV) und führt dieser gegenüber zusätzliche Pflichten für Inverkehrbringer von Verkaufsverpackungen ein. Dabei gilt – pauschal formuliert –, dass grundsätzlich alle in Verkehr gebrachten Verkaufsverpackungen, die letztlich als Abfall beim privaten Endverbraucher anfallen, lizenziert, d. h. an einem dualen System beteiligt, werden müssen.

Neben geänderten Begriffsdefinitionen zu Verpackungen (Verkaufs-, Um-, Versand- und systembeteiligungspflichtige Verpackungen) wird es u.a. folgende wichtige Neuerungen geben:

1. Schaffung einer „Zentralen Stelle Verpackungsregister“
Das neue VerpackG schreibt die Schaffung einer Zentralen Stelle vor, die ab dem 1. Januar 2019 als beliehene Behörde die entsprechenden Nachweise, Meldungen und Vollständigkeitserklärungen als zentrale Adressatin entgegennehmen und überprüfen wird. Hierdurch werden die derzeitigen Akteure wie Landesbehörden, Industrie- und Handelskammern sowie der Clearingstelle der Dualen Systeme, die bislang für die Überwachung des ordnungsgemäßen Recyclings zuständig waren, abgelöst.

2. Registrierungspflicht (§ 9 VerpackG)
Alle Erstinverkehrbringer von systembeteiligungspflichtigen Verkaufsverpackungen, zumeist die Hersteller von b2c-Verpackungen, müssen sich bis zum 1. Januar 2019 bei der Zentralen Stelle im Verpackungsregister LUCID registrieren lassen.

Die Registrierung hat hierbei höchstpersönlich zu erfolgen. Die Einschaltung von Dritten (z.B. eine Beauftragung eines Systems, Maklers etc.) ist gemäß § 33 VerpackG nicht erlaubt.

Auch Änderungen (wie z.B. die Aufgabe der Herstellertätigkeit) müssen der Zentralen Stelle künftig unverzüglich mitgeteilt werden. Ohne vorherige Registrierung dürfen Hersteller bzw. Vertreiber systembeteiligungspflichtige Verpackungen nicht in Verkehr bringen bzw. zum Verkauf anbieten.

Eine Vor-Registrierung soll voraussichtlich ab Q3/2018 auf der Homepage der Zentralen Stelle möglich sein. Aktuelle Informationen hierzu finden Sie unter: https://www.verpackungsregister.org/.

3. Datenmeldung – Meldepflicht (§ 10 VerpackG)
Gemäß § 10 VerpackG werden Hersteller zukünftig verpflichtet, Angaben, die im Rahmen einer Systembeteiligung zu den Verpackungen getätigt wurden, unverzüglich an die Zentrale Stelle zu melden. Bagatellgrenzen – wie bei der Vollständigkeitserklärung – sind hierbei nicht vorgesehen.

Folgende Daten sind anzugeben:
1. Registrierungsnummer
2. Materialart und Masse der beteiligten Verpackungen
3. Name des Systems, bei dem die Systembeteiligung vorgenommen wurde
4. Zeitraum, für den die Systembeteiligung vorgenommen wurde

Auch bezüglich der Datenmeldung gilt: Gemäß § 33 VerpackG hat die Meldung höchstpersönlich zu erfolgen.

4. Vollständigkeitserklärung (§ 11 VerpackG)
Bis zum 15. Mai eines jeden Kalenderjahres müssen bei Überschreiten der Bagatellgrenzen (d.h. mehr als 80 t Glas, 50 t Papier, Pappe, Karton oder 30 t Weißblech, Alu, Verbunde pro Jahr) die Vollständigkeitserklärungen für alle in Verkehr gebrachten Verkaufs- und Umverpackungen bei der Zentralen Stelle elektronisch hinterlegt werden.

Wichtig: Auch die Vollständigkeitserklärungen für das Jahr 2018 sind bis zum 15.05.2019 bei der Zentralen Stelle zu hinterlegen und werden ab 2019 dort geprüft.

Weitere Informationen zum neuen Verpackungsgesetz finden Sie auf der Webseite der Zentralen Stelle unter: https://www.verpackungsregister.org/

Support Ende

Der Support für Firebird 2.1 /PC-BÜRO 8.X endet am 31. März 2019. Anschließend sind weder technische Unterstützung noch automatische Updates für die Kombination Firebird Server 2.1 /PC-BÜRO 8.X verfügbar. PC-BÜRO empfiehlt dringend, vor März 2019 zu Firebird 2.5 /PC-BÜRO 8.X zu wechseln, um Situationen zu vermeiden, in denen Sie Service oder Support benötigen, der nicht mehr verfügbar ist.

Verfahrensdokumentation

Spätestens seit Einführung der Kassen-Nachschau Anfang 2018 müssen auch kleine Unternehmen jederzeit eine GoBD-konforme Verfahrensdokumentation vorlegen können, wollen sie keine Hinzuschätzungen riskieren.

Laut Rn. 151 ff. der GoBD müssen buchführungs- bzw. aufzeichnungspflichtige Steuerpflichtige eine Verfahrensdokumentation erstellen, aus der Inhalt, Aufbau, Ablauf und Ergebnisse des Datenverarbeitungsverfahrens vollständig und schlüssig ersichtlich sind.

Die Softwarelösung PC-BÜRO unterstützt Unternehmen dabei, ihr internes Kontrollsystem zu dokumentieren.

Elektronischer Notizzettel anlegen/verwalten in PC-BÜRO

Ideen blitzen auf: während der Arbeit in der PC-BÜRO Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung oder CRM. Wenn sie nicht aufgeschrieben werden, gehen sie ebenso rasch verloren. Das gilt leider auch für die Zettelchen, auf denen spontane Einfälle notiert werden. Besser ist es, die Ideen im PC festzuhalten und auf den Bildschirm (Notizzettel) zu bringen, wo sie ins Auge fallen.

Elektronischen Notizzettel anlegen und verwalten: Öffnen Sie mit einem Klick auf das Stift-Symbol.

Auf dem Bildschirm wird nun ein leerer gelber Notizzettel geöffnet, auf den Sie per Tastatur eintippen, was Ihnen wichtig erscheint. Um beispielsweise Termine, Verabredungen, Anrufe usw. festzuhalten. Möchten Sie mehrere Notizen pro Benutzer/pro Tag abspeicher wählen Sie die Radiobox „Viele“. Dort können Sie dann die einzeln abgespeicherten Notizen auswählen.